Referendum Freizeitpark Blumenau Triesen (Sammelfrist: 14.01.19)

Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Triesen

An der Sitzung vom 11. Dezember 2018 hat der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von CHF 6’700’000.00 +/- 10% für die Sanierung und Erweiterung des Sport- und Freizeitparks Blumenau gesprochen.

Während die Sanierung der bestehenden Sportanlagen unbestritten ist, setze ich ein aus folgenden Gründen ein grosses Fragezeichen hinter die Erweiterung als Freizeitpark:

  • Die Baukosten von fast CHF 7’000’000 sind viel zu hoch.
  • Viele der sogenannten Trendsportarten sind schon längst wieder out oder schlicht am falschen Platz. Fehlende Multifunktionalität.
  • Das Projekt ist unausgereift, überladen und nicht nachhaltig. Die meisten „neuen“ Stationen hätten problemlos in die bestehende Anlage integriert werden können.
  • Keine Einbettung in die Rheinauen und Naherholungsgebiete. Nichts erkennbar, was visionär und innovativ wäre. Besser investieren wir in einen Naturpark Triesen, der das Freizeit-, Naherholungs- und Sportbedürfnis besser in Einklang bringt.
  • Beim Vorgehen handelt es sich um einen Schnellschuss. Der GR-Entscheid für dieses grundlegende Projekt erfolgte ein paar Tage nach der Bürgerinfo, kurz vor Ablauf der Mandatsperiode des Gemeinderates bzw. des Vorstehers.
  • Keine Bedarfsabklärung, kein Verkehrskonzept, kein Lärmkonzept, keine Koordination mit der Raumplanungskommission. Keine Koordination mit anderen Gemeinden.
  • Muss jede Gemeinde ein eigenes teures Süppchen kochen?
  • Die Anlage liegt angrenzend an ein Wohngebiet, dessen Anwohner nicht einbezogen wurden.
  • 10’000 Quadratmeter wertvolles Acker- und Kulturland im Wert von ca. CHF 6’000’000 gehen verloren.

Aus den vorgenannten Gründen ersuche ich Sie, liebe stimmberechtigte Triesnerinnen und Triesner, um Unterstützung meines Referendumsbegehrens, damit das unausgereifte Projekt, insbesondere die Erweiterung als Freizeitpark, einer sachlichen Auseinandersetzung zugeführt und zugleich der wirkliche Bedarf eruiert werden kann.

Sagen Sie „Ja“ zu einem abgeänderten und nachhaltigen Projekt. Bestimmen Sie mit!

Gerne lade ich Sie ein, den Unterschriftsbogen aus nebenstehendem Downloadbereich runterzuladen und mit Ihrer Unterschrift und weiteren Angaben versehen bis 14.01.19 (Postaufgabe spätestens 12.01.14) an mich zu senden.

Besten Dank für Ihre Unterstützung.

Herzlichst

Daniel Feger

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